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FAQ

Für wen eignet sich der Prime Energy Solarfund?

Der Fonds ist für qualifizierte Anleger konzipiert, seien es institutionelle oder private, welche in rentable ökologische Anlagen investieren möchten.

Wer kann in diesen Fonds investieren?

Qualifizierte Anleger. Die Mindestanlagesumme beträgt CHF 500'000.--

Was ist ein qualifizierter Anleger?

Als qualifizierte Anleger gelten im Wesentlichen

a) beaufsichtigte Finanzintermediäre wie Banken, Versicherungen, Fonds, Pensionskassen usw.

b) andere Anleger, die mit einem Finanzintermediär oder einem Vermögensverwalter einen Verwaltungsvertrag abgeschlossen haben

c) Private, welche über ein Vermögen von mindestens 2 Mio. Schweizer Franken verfügen (exklusive direkte Immobilienanlagen)

Details siehe hier.

Gibt es Länderbeschränkungen?

Der Fonds wird in der Schweiz vertrieben. Zugelassen sind juristische und natürliche Personen, die ihr Domizil in der Schweiz haben. In anderen EU-Ländern domizilierte Investoren haben im Einzelfall ebenfalls die Möglichkeit, zu investieren (mit Ausnahme von US-Personen, die nicht zugelassen sind).

Unterschiede zu anderen Öko-Fonds?

Der PrimeEnergy Solarfonds fokussiert sich ausschliesslich auf Solaranlagen (Photovoltaik). Weitere erneuerbare Energiequellen werden anderen Spezialisten überlassen. Das kombinierte Know-how der Fondsmanager sowohl in Technik und Betrieb von Photovoltaik und im Emissionsgeschäft ist einzigartig.

Wo investiert der Fonds?

Der Fonds investiert mittelbar (über Beteiligungen) oder unmittelbar (direkt in Anlagen) in ein breit angelegtes Portfolio von Photovoltaik-Anlagen. Durch die Investition in Bestandesanlagen wird das das Planungs-, Errichtungs- und Inbetriebnahme-Risiko vermieden. Diversifikation wird praktiziert hinsichtlich der Anlagetypen (Aufdach- und Freiflächen-Anlagen) und hinsichtlich der Länderverteilung. Der Schwerpunkt liegt in Europa in Ländern mit besonders hoher Rechtssicherheit und gesetzlich geregelter Einspeisevergütung wie beispielsweise der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und Frankreich.

Wie wird die Rendite erwirtschaftet?

Die Anlagen werden erwoben mit Eigenmitteln des Fonds und Bankkrediten (60 %). Das ergibt eine Investitionsvolumen von rund CHF 100 Mio. Dank langfristig kalkulierbaren Erträgen und Kosten kann eine Rendite (EBIT) von 6,5 % erwirtschaftet werden. Die Dividende wird gemäss Businessplan über der Zielrendite von 5 % liegen (IRR 6,22 %). Nach 12 Jahren sind die Bankkredite getilgt und nach 20 Jahren sind die Anlagen abgeschrieben. Ihre Nutzungsdauer ist deutlich länger, bis zu 50 Jahren. Verkauf oder Weiterbetrieb durch einen Käufer nach 12 Jahren wären rentabel möglich (geschlossener Fonds 10 Jahre plus 2 x 2 Jahre auf Beschluss der Aktionäre). Detials siehe Businessplan.

Warum ein Luxemburgischer Fonds?

Luxemburg verfügt über ähnliche politische Stabilität und finanzielle Solidität wie die Schweiz. Das Grossherzogtum hat sich - ebenfalls ähnlich wie die Schweiz im Bankensektor - Professionalität und Tradition im Fondswesen aufgebaut. Davon können Fondsanbieter und Investoren profitieren, sei es durch rascherer Durchlaufzeiten oder tiefere Kosten. Im Bereich Anlegerschutz erfüllt Luxemburg trotz oder gerade durch nach der Finanzkrise laut gewordenen Kritik hohe Standards.

Einspeisevergütungen auch in Zukuft gesichert?

Die Einspeisevergütungen sind langfristig durch gesetzliche Grundlagen gesichert. In der Schweiz beträgt die Vergütungsdauer für Photovoltaikanlagen 20 Jahre. Gemäss Energieverordnung sinken die Vergütungssätze für Neuanlagen jährlich um einen definierten und ebenfalls planbaren Ansatz. Auch in Deutschland und den übrigen europäischen Ländern berägt die Frist 20 Jahre und die Regelungen sind analog.

Wie lange ist die Lebensdauer von Solarnalagen?

Gute Anlagen sind robust und langlebig. Eine Lebensdauer von 50 Jahren ist sicher.

Wie werden sich die Strompreise entwickeln?

Diese Frage ist für den Solarfonds insofern von sekundärer Bedeutung, weil seine Einnahmen durch die gesetzliche kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) gesichert sind. Langfristig ist die Frage natürlich von Bedeutung.

Nachfrageerhöhungen (aus Substitution und Mehrverbrauch) sowie Abbau von Subvenitionen resp. Abgaben dafür sowie weitere technische Fortschritte bei der Stromproduktion führen zu sich widersprechenden und schwer zu prognostizierenden Auswirkungen auf den Preis. Wahrscheinlich ist, dass der Stromverbrauch weiter steigt (Bevölkerungswachstum, Anhebung Lebnesniveau, Substitution) und dass umweltfreundiche Produktion als generell notwendig erachtet und langfristig rentabel bleiben wird.

Wie lange ist die Bindungsdauer beim Fonds?

10 Jahre mit 2 Optionen für jeweils eine 2-jährige Verlängerung (per Aktionärsbeschluss). Eine Rückkaufverpflichtung des Fonds vor Ablauf der 10 Jahre besteht nicht.

Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag (placement fee)?

Der Ausgabeaufschlag (placement fee) trägt der Höhe Ihres Investments im Verhältnis zum gleichbleibenden fondseitigen Aufwand Rechnung und beträgt 0,5% - 2,5% einmalig auf das abgerufene Kapital (abhängig von der Investitions-Summe) .Der Ausgabeaufschlag liegt im Interesse der Zeichner, weil er eine zügige Äufnung des Fonds durch den Vertrieb ermöglicht.

Welche laufenden Kosten fallen an?

Eine jährliche Advisory Fee von 0,9%. Es können weitere Kosten anfallen. Die Höhe der Gesamtkosten (TER) darf jedoch maximal 1,5 % betragen.

Übertrifft das Fondsmanagement die Zielrendite von 5 %, so stehen dem Fonds 15% des zusätzlich erwirtschafteten Ertrags zu, während 85% an die Investoren gehen.

Wie sieht es steuerlich aus?

Disclaimer: Wir bieten keine Steuerberatung und empfehlen Anlegern, die steuerlichen Aspekte vorher von einem Steuerberater bezogen auf die individuelle Situation zu prüfen.

Generell kann man feststellen:

1. Der Prime Energy Solarfund gilt als Ausschüttungsfonds. *
2. Die Verrechnungssteuer wird nicht angewendet.
3. Die Erträge werden beim Anleger nach Massgabe seiner Steuersituation besteuert (Transparenzprinzip und Treuhandprinzip).
4. Der Fonds selbst bezahlt in Luxembourg lediglich eine minimale taxe d'abonnement.

* Dividende mind. 70 % des jährlichen Nettoertrags. Siehe generell Eidg. Steuerverwaltung: Besteuerung kollektiver Kapitalanlagen und ihrer Anleger. Kreisschreiben Nr. 25, 5.3.2009